Gesamtverlauf

Der Wanderweg, der das Prädikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ trägt, erhielt im September 2009 seine Zertifizierung.

Der Druidensteig beginnt an der Jugendherberge „Freusburg“ im oberen Siegtal und verläuft von dort aus an der „Freusburger Mühle“ vorbei zum Aussichtspunkt „Ottoturm“ (befindet sich zurzeit in der Phase der Neuaufstellung). Der Weg führt weiter durch das „Imhäusertal“ hinauf über den Kreuzweg zum Namensgeber des Weges, den „Druidenstein“.

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 Die Freusburg Der Druidenstein

Auf naturbelassenen Pfaden und durch schöne Mischwälder bietet das Kreuz auf dem „Ley-Felsen“ einen stimmungsvollen Blick über das Städtchen Herdorf und zum nächsten Ziel, der „Mahlscheid“. Der Druidensteig schlängelt sich auf alten Bergmannspfaden zum 504 m hoch gelegenen „Hohenseelbachskopf“ mit seiner Ausflugsgaststätte, die zur Rast einlädt. Hier im Naturschutzgebiet „Mahlscheid“ hat der  Weg seinen zweithöchsten Punkt.

 Barockkirche in Daaden
 Kreuz auf der Ley, Herdorf

Der Druidensteig verläuft ab nun talwärts in Richtung Daaden, teilweise über den Waldlehrpfad und vorbei am Naturdenkmal „Hüllbuche“ bis die Ortsmitte von Daaden mit ihrer weithin bekannten „Barockkirche“ erreicht ist. Der alte Ortskern mit dem typisch Westerwälder Schieferfachwerk lädt zum Verweilen ein.

Weiter vorbei am Naturschutzgebiet „Schimmerich“, verlässt der Steig den Wald und gibt den Blick frei auf das „Schloss Friedewald“ mit seiner Renaissance-Fassade. Der Wanderweg verlässt das „Schlossdorf Friedewald“ und führt vorbei am Naturschutzgebiet „Galgenkopf“ hinauf zum „Neunkhausener Plateau“, ein bedeutendes Vogelschutzgebiet Deutschlands mit ausgeprägter Flora. Bis zum Elkenrother Weiher besticht die Landschaft durch eine beeindruckende Weite.

Schloss Friedewald

Ein großes Quellgebiet und drei weitere Naturschutzgebiete („Weidenbruch“, „Hasselichskopf“ und Im Geraum) führen vorbei an der Hexeneiche hin zur Molzhainer Höhe. Abwärts durch das „Steinerother Tal“ führt der Weg zum „Hüttenschulzehaus“ nach Alsdorf. Nachdem die schmalen Gässchen passiert sind, bekommt der Weg am Steilhang zwischen Alsdorf und Betzdorf Steigcharakter bis das „Marienkapellchen“ auf dem „Kreuzland“ erreicht ist.

Von Betzdorf aus sind bis zum 478 m hoch gelegenen „Steinerother Kopf“ einige Höhenmeter zu überwinden, wobei das Hofcafe "Groß" in Dauersberg und die auf dem Weg liegende Raststätte "Zur Alm" eine gute Gelegenheit zum Einkehren bieten. Der Aussichtspunkt „Steinerother Kopf“ bietet nicht nur Rastmöglichkeit, sondern auch einen herrlichen Blick bis zum „Siebengebirge“ und hinüber ins „Bergische Land“. Die tief im „Elbbachtal“ gelegene „Dickendorfer Mühle“ ist ein weiteres lohnendes Ziel auf dem Weg zum Besucherbergwerk „Bindweide“ in Steinebach.

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 Besucherbergwerk Bindweide
 Aussichtspunkt Steinerother Kopf

Bergauf und entlang an den Gleisen der Westerwaldbahn erreicht der Weg die „Steineberger Höhe“, von wo aus sich eine beeindruckende Fernsicht bietet. Hier ist der Bau eines Aussichtsturms (ehemaliger Förderturm) geplant. Talwärts, vorbei an Hommelsberg, geht es hinunter durch das „Lehmbachtal“ nach Limbach, wo auf der alten Nisterbrücke der Westerwaldsteig quert. Von der „Kleinen Nister“, vorbei an Streuobstwiesen, geht es über einen Höhenrücken ins Tal der „Großen Nister“. Dort liegt mit dem Kloster Marienstatt, das Wegende des Druidensteiges.

Kloster Marienstatt

 

Buchtipp zum Druidensteig:

Wanderparadies Westerwald Pocket, Wiedweg, Druidensteig, Klosterweg, 10,95 €,
ISBN 978-3-934342-57-6 [Idee Media Verlag]

 

 
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